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Ständig am Handy: Warum du nicht aufhören kannst zu scrollen und wie du wieder bei dir ankommst

vor 3 Stunden
10 Min. Lesezeit

Eigentlich wolltest du nur kurz die Uhrzeit sehen


Du nimmst das Handy in die Hand, um kurz die Uhrzeit zu sehen. Da ist eine Nachricht, dann ein Video, dann ein Beitrag einer Bekannten, dann noch ein Video. Zwanzig Minuten später legst du das Handy weg und weißt nicht einmal mehr genau, was du eigentlich gesehen hast. Erholt fühlst du dich nicht, eher leer, ein bisschen unruhig und vielleicht auch ein bisschen ärgerlich auf dich selbst.


Vielen Menschen geht es so, und viele beschreiben es mit Worten wie Handysucht oder Dopaminsucht. Diese Begriffe treffen das Gefühl, aber nicht ganz das, was im Gehirn passiert. Denn das ständige Greifen zum Handy ist bei den meisten Menschen keine Krankheit, sondern eine sehr gut eintrainierte Gewohnheit, die von Apps gezielt verstärkt wird und die oft eine wichtige Funktion erfüllt: Sie hilft uns, unangenehmen Gefühlen kurz auszuweichen.


In diesem Artikel erklären wir, was beim Scrollen in deinem Gehirn wirklich passiert, warum wir gerade dann besonders oft zum Handy greifen, wenn wir erschöpft sind, und wie du mit sieben Wegen wieder mehr Ruhe und Aufmerksamkeit in deinen Alltag bringst, ohne dein Handy gleich ganz verbannen zu müssen.


Doomscrolling als Ablenkung: Blonde Frau mit Dutt liegt auf dem Sofa und schaut konzentriert aufs Smartphone; heller, ruhiger Wohnraum.

Was beim Scrollen in deinem Gehirn passiert


Dopamin ist kein Glückshormon


Dopamin wird oft als Glückshormon bezeichnet, aber das stimmt nur zum Teil. Die Forschung zeigt, dass Dopamin vor allem mit dem Wollen zu tun hat, also mit Vorfreude, Erwartung und Antrieb, und weniger mit dem eigentlichen Genießen (1). Dopamin sagt deinem Gehirn: Da könnte etwas Interessantes kommen, bleib dran. Genau deshalb fühlt sich der Moment, kurz bevor du eine neue Nachricht öffnest, oft spannender an als die Nachricht selbst.


Unvorhersehbare Belohnungen halten uns fest


Besonders stark reagiert das Belohnungssystem, wenn eine Belohnung unvorhersehbar ist. Das Gehirn lernt aus dem Unterschied zwischen dem, was es erwartet, und dem, was tatsächlich passiert (2). Beim Scrollen weißt du nie, ob das nächste Video langweilig oder großartig ist, ob ein Like kommt oder nicht. Dieses Prinzip kennt man vom Spielautomaten, und viele Apps sind ganz bewusst so gestaltet: endlose Feeds, Benachrichtigungen zu zufälligen Zeiten, rote Zahlen auf dem Symbol.


Es gibt keinen Punkt, an dem es aufhört


Ein Buch hat ein Ende, eine Folge im Fernsehen auch. Ein Feed dagegen lädt immer weiter. Weil kein natürlicher Schlusspunkt kommt, muss deine Selbststeuerung die ganze Arbeit leisten, und die ist gerade am Abend oder nach einem anstrengenden Tag oft schon ziemlich aufgebraucht. Dass du schwer aufhören kannst, ist also kein Zeichen von Willensschwäche, sondern eine ganz normale Reaktion auf ein System, das genau darauf ausgelegt ist.


Frau im beigen Mantel tippt auf goldenem Smartphone auf der Straße, unscharfer Auto-Hintergrund.

Warum wir gerade dann scrollen, wenn wir erschöpft sind


Das Handy als kleine Flucht


Wenn du genauer hinschaust, merkst du vielleicht, dass du nicht zufällig zum Handy greifst. Oft passiert es in Momenten, in denen sich etwas unangenehm anfühlt: bei Langeweile, bei Unruhe, vor einer Aufgabe, auf die du keine Lust hast, nach einem Streit oder wenn du dich einsam fühlst. Das Handy bietet in diesen Momenten eine schnelle Ablenkung, und das Gefühl wird für einen Moment leiser. Weil diese Erleichterung sofort kommt, lernt das Gehirn sehr schnell: Wenn es sich unangenehm anfühlt, greif zum Handy.


Abends endlich Zeit für mich


Besonders viele Eltern kennen das abends: Die Kinder schlafen endlich, der Tag war voll, und jetzt möchtest du einfach mal nichts müssen. Also scrollst du, oft länger als geplant, und gehst später ins Bett, als dir guttut. Dahinter steckt meistens kein mangelnder Wille, sondern ein echtes Bedürfnis nach Zeit, die nur dir gehört. Das Handy erfüllt dieses Bedürfnis allerdings nur scheinbar, denn echte Erholung bekommt dein Nervensystem dabei kaum.


Was die ständige Ablenkung mit dir macht


Jeder Blick aufs Handy unterbricht deine Aufmerksamkeit, und es dauert oft eine Weile, bis du wieder ganz bei dem bist, was du vorher gemacht hast. In einer viel zitierten Studie schnitten Menschen bei Konzentrationsaufgaben schon dann schlechter ab, wenn ihr Handy nur ausgeschaltet auf dem Tisch lag, im Vergleich zu denen, deren Handy in einem anderen Raum war (3). Ein Teil der Aufmerksamkeit ist offenbar die ganze Zeit damit beschäftigt, das Handy nicht zu beachten.


Dazu kommt, dass Scrollen sich zwar wie Pause anfühlt, für dein Gehirn aber eher eine Flut neuer Reize ist. Echte Erholung, bei der das Nervensystem herunterfahren kann, findet dabei kaum statt. Und die ständigen Vergleiche mit scheinbar perfekten Leben anderer können auf die Stimmung schlagen. In einer Studie mit Studierenden fühlten sich diejenigen, die ihre Nutzung sozialer Medien drei Wochen lang auf etwa 30 Minuten am Tag begrenzten, danach weniger einsam und weniger niedergeschlagen als die Vergleichsgruppe (4).


Deutschsprachige Infografik: Handy lindert unangenehme Gefühle kurz; Boxen zeigen Gefühl, zum Handy greifen, Erleichterung.

Jedes Mal, wenn das Handy ein unangenehmes Gefühl für einen Moment leiser macht, wird die Gewohnheit ein bisschen stärker. Der wirksamste Punkt zum Ansetzen liegt deshalb nicht beim Handy selbst, sondern in dem kurzen Moment davor, wenn der Impuls auftaucht.


Gewohnheit, Flucht oder Sucht?


Nicht jede intensive Handynutzung ist gleich problematisch. Diese Übersicht hilft dir, deinen eigenen Umgang einzuordnen.


Woran du es oft erkennst

Was dann hilfreich ist

Gewohnheit

Du greifst automatisch zum Handy, an der Ampel, in der Warteschlange, beim Fernsehen, oft ohne es zu merken.

Hindernisse einbauen und feste handyfreie Momente schaffen

Flucht

Du scrollst vor allem dann, wenn es dir nicht gut geht, wenn du erschöpft, gelangweilt oder angespannt bist.

herausfinden, was du in diesen Momenten wirklich brauchst, und dir das bewusst geben

Problematische Nutzung

Du schaffst es trotz vieler Versuche kaum, weniger zu nutzen, und Schlaf, Arbeit, Familie oder Freundschaften leiden deutlich darunter. Ohne Handy wirst du unruhig oder gereizt.

dir Unterstützung bei einer Beratungsstelle oder ärztlich holen

Und was ist mit Dopamin Detox?


Unter dem Stichwort Dopamin Detox wird empfohlen, eine Zeit lang auf alles zu verzichten, was Spaß macht, damit sich das Gehirn wieder erholt. Den Dopaminspiegel kann man so allerdings nicht entgiften. Dopamin ist ein lebenswichtiger Botenstoff, den dein Körper ständig bildet, zum Beispiel auch beim Bewegen, beim Essen oder in Gesprächen. Was an der Idee trotzdem sinnvoll ist: Bewusste Pausen von stark reizenden Gewohnheiten können dir helfen zu merken, wann und warum du zum Handy greifst. Genau darum geht es bei den folgenden sieben Wegen.


7 Wege, wieder bei dir anzukommen


Es geht nicht darum, das Handy zu verteufeln oder ganz darauf zu verzichten. Es geht darum, dass du wieder selbst entscheidest, wann du es nutzt, statt dass es für dich entscheidet.


1. Finde deine Auslöser


Achte ein paar Tage lang darauf, in welchen Momenten du zum Handy greifst und wie du dich kurz davor gefühlt hast. Vielleicht merkst du, dass es immer bei derselben Aufgabe passiert, abends nach dem Zubettbringen der Kinder oder wenn du dich einsam fühlst. Wer seine Auslöser kennt, kann gezielter etwas verändern.


2. Bau kleine Hürden ein


Gewohnheiten leben davon, dass sie mühelos sind. Schon kleine Hürden helfen: die Apps, die dich am meisten fesseln, vom Startbildschirm in einen Ordner verschieben, Benachrichtigungen ausschalten, den Bildschirm auf Graustufen stellen oder dich nach jeder Nutzung abmelden. So entsteht ein kurzer Moment, in dem du dich bewusst entscheiden kannst.


3. Schaff handyfreie Orte und Zeiten


Leg fest, wo das Handy keinen Platz hat, zum Beispiel am Esstisch, im Schlafzimmer oder in der ersten halben Stunde nach dem Aufwachen. Am einfachsten geht das, wenn das Handy dann gar nicht in Reichweite ist, sondern zum Laden in einem anderen Raum liegt. Wie stark allein die Nähe des Handys auf deine Aufmerksamkeit wirkt, hast du oben gelesen.


4. Gib dir, was du eigentlich brauchst


Wenn du merkst, dass das Handy für dich eine kleine Flucht ist, frag dich, was du in diesem Moment wirklich brauchst. Müdigkeit braucht Ruhe, Unruhe braucht Bewegung, Einsamkeit braucht Kontakt und Überforderung braucht eine Pause. Oft ist ein Glas Wasser am offenen Fenster, ein kurzer Anruf bei einer Freundin oder ein paar Minuten auf dem Sofa ohne Bildschirm erholsamer als eine halbe Stunde Scrollen.


5. Übe, Langeweile auszuhalten


Wir haben fast verlernt, einfach mal nichts zu tun. Dabei sind gerade die Momente ohne Reize wichtig, damit dein Gehirn verarbeiten, sortieren und kreativ werden kann. Lass das Handy beim Warten bewusst in der Tasche und schau stattdessen einfach mal, was um dich herum passiert. Am Anfang fühlt sich das ungewohnt an, mit der Zeit oft erstaunlich entspannend.


6. Mach deinen Abend zu echter Erholung


Wenn du abends vor allem scrollst, weil du endlich Zeit für dich willst, nimm dieses Bedürfnis ernst und gib ihm eine bessere Form. Plane eine halbe Stunde nur für dich ein, mit einem Buch, einem Bad, Musik oder einer kurzen Entspannungsübung, und leg das Handy in dieser Zeit weg. Anregungen für solche kleinen Momente findest du in Mehr Freude im Mama Alltag: Kleine Momente, die nur dir gehören.


7. Plane statt zu verbieten


Strenge Verbote halten meistens nicht lange. Hilfreicher ist ein bewusster Plan: Wann und wie lange möchte ich soziale Medien nutzen, und wofür? Viele Handys bieten Funktionen, mit denen du Zeitlimits für einzelne Apps festlegen kannst. So bleibt das Handy ein Werkzeug, das du nutzt, statt ein Sog, der dich mitnimmt.

Um den Moment vor dem Griff zum Handy zu üben, mach beim nächsten Mal gleich mit: Wenn du merkst, dass deine Hand zum Handy greifen will, halte inne und leg die Hand stattdessen flach auf deinen Bauch oder dein Brustbein. Spür die Wärme deiner Hand und atme drei Mal ruhig ein und länger wieder aus. Frag dich dann: Was fühle ich gerade, und was brauche ich eigentlich? Vielleicht ist es Müdigkeit, Unruhe oder einfach Langeweile. Danach entscheidest du bewusst, ob du das Handy nimmst oder etwas anderes tust. Beides ist in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du entschieden hast und nicht dein Autopilot. Je öfter du diesen kurzen Moment übst, desto leichter wird es, den Impuls zu bemerken, bevor er dich mitnimmt.

Solche kurzen Übungen, mit denen du Impulse bemerkst und dein Nervensystem beruhigst, sind ein fester Teil unseres Kurses Calm & Grounded. Mehr dazu liest du weiter unten.


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Wann du dir Unterstützung holen solltest


Bei den meisten Menschen ist das ständige Greifen zum Handy eine Gewohnheit, die sich mit etwas Übung verändern lässt. Hol dir Unterstützung, wenn du trotz vieler Versuche kaum weniger nutzt, wenn Schlaf, Arbeit, Schule oder Beziehungen deutlich darunter leiden, wenn du ohne Handy stark unruhig, gereizt oder niedergeschlagen wirst oder wenn du merkst, dass du vor allem scrollst, um mit belastenden Gefühlen nicht in Kontakt zu kommen.


Anlaufstellen sind deine Hausärztin oder dein Hausarzt, psychotherapeutische Praxen und Suchtberatungsstellen, von denen viele auch zu problematischer Mediennutzung beraten. Ein Präventionskurs ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.


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Echte Pausen statt endlosem Scrollen: unser Kurs Calm & Grounded


Hinter dem ständigen Griff zum Handy steckt oft ein Nervensystem, das kaum noch zur Ruhe kommt und sich schnelle Erleichterung sucht. Genau dort setzen wir in Calm & Grounded an, unserem Online Präventionskurs für ganzheitliche Stressbewältigung.


In acht Wochen lernst du, deine Stressauslöser und deine typischen Reaktionen darauf besser zu verstehen, Impulse früher zu bemerken und dir Erholung zu verschaffen, die wirklich bei dir ankommt. Wir verbinden psychologisches Wissen mit körperorientierten Übungen, die nur wenige Minuten dauern, und zeigen dir, was sich in unserer Arbeit mit vielen Teilnehmenden im Alltag bewährt hat.


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Du bist Mama und erkennst dich vor allem im abendlichen Scrollen wieder, wenn die Kinder endlich schlafen und du einfach mal nichts müssen willst? Dann passt auch Mama Selfcare zu dir, unser Kurs zur Stressbewältigung für Mütter, in dem es auch darum geht, wie du dir im vollen Familienalltag echte Erholung schaffst.


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Häufige Fragen zum ständigen Griff zum Handy


Warum kann ich nicht aufhören zu scrollen?

Apps arbeiten mit unvorhersehbaren Belohnungen und endlosen Feeds, auf die das Belohnungssystem im Gehirn besonders stark reagiert. Weil es keinen natürlichen Endpunkt gibt, muss deine Selbststeuerung die ganze Arbeit leisten, und die ist vor allem abends oder bei Erschöpfung oft schon aufgebraucht. Dazu kommt, dass das Scrollen unangenehme Gefühle für einen Moment leiser macht.


Bin ich handysüchtig?

Bei den meisten Menschen ist das ständige Greifen zum Handy eine stark eintrainierte Gewohnheit und keine Sucht. Von einer problematischen Nutzung spricht man eher dann, wenn du trotz vieler Versuche kaum weniger nutzt und wichtige Lebensbereiche wie Schlaf, Arbeit oder Beziehungen deutlich darunter leiden. Dann lohnt sich ein Gespräch mit einer Beratungsstelle oder deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt.


Funktioniert Dopamin Detox?

Einen Dopaminspiegel kann man nicht entgiften, denn Dopamin ist ein lebenswichtiger Botenstoff, den der Körper ständig bildet. Sinnvoll an der Idee ist, sich bewusst Pausen von stark reizenden Gewohnheiten zu nehmen, um zu merken, wann und warum man zum Handy greift.


Wie kann ich meine Bildschirmzeit reduzieren?

Am besten funktionieren kleine Veränderungen: Benachrichtigungen ausschalten, fesselnde Apps vom Startbildschirm entfernen, handyfreie Orte wie Esstisch und Schlafzimmer festlegen und Zeitlimits für einzelne Apps nutzen. Hilfreich ist außerdem, die Momente zu kennen, in denen du besonders oft zum Handy greifst.


Was ist der Unterschied zwischen Doomscrolling und Handysucht?

Beim Doomscrolling scrollst du vor allem durch negative Nachrichten und fühlst dich danach ängstlich oder hilflos. Beim ständigen Griff zum Handy geht es eher um Ablenkung und Gewohnheit, unabhängig davon, was du gerade anschaust. Beides kann sich überschneiden. Mehr zum Umgang mit Nachrichtenstress liest du in Doomscrolling stoppen.


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Über uns: Hanna & Jess von R3COMPLETE


Wir sind Hanna und Jess, Freundinnen, Mamas und die Gründerinnen von R3COMPLETE. Hanna ist Psychologin mit Weiterbildung in Traumatherapie und zertifizierte Trainerin für Stress und Ressourcenmanagement. Jess ist Ergotherapeutin mit Schwerpunkt Neurorehabilitation, Pilates Trainerin, Natur und Erlebniscoach und ebenfalls zertifizierte Trainerin für Stress und Ressourcenmanagement.


Mit R3COMPLETE entwickeln wir zertifizierte Online Präventionskurse, die psychologisches Wissen mit körperorientierten und alltagstauglichen Übungen verbinden: Calm & Grounded für ganzheitliche Stressbewältigung, Light Hearted für mehr Selbstvertrauen und Selbstannahme, Mama Selfcare für Mütter zwischen Mental Load und Familienalltag und Stark gegen Stress für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Alle Kurse sind nach § 20 SGB V zertifiziert und von Krankenkassen anerkannt, denn unser Motto lautet: Wohlbefinden sollte kein Luxus sein.

Quellen

  1. Berridge, K. C. & Robinson, T. E. (1998). What is the role of dopamine in reward: hedonic impact, reward learning, or incentive salience? Brain Research Reviews, 28(3), 309–369.

  2. Schultz, W. (2016). Dopamine reward prediction error signalling: a two component response. Nature Reviews Neuroscience, 17(3), 183–195.

  3. Ward, A. F., Duke, K., Gneezy, A. & Bos, M. W. (2017). Brain drain: The mere presence of one's own smartphone reduces available cognitive capacity. Journal of the Association for Consumer Research, 2(2), 140–154.

  4. Hunt, M. G., Marx, R., Lipson, C. & Young, J. (2018). No more FOMO: Limiting social media decreases loneliness and depression. Journal of Social and Clinical Psychology, 37(10), 751–768.

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